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Datenrettung treibt Virtualisierungsstrategie voran - doch viele IT-Mitarbeiter kennen die verborgenen Kosten nicht

by Michael Noij 15. Juni 2011 22:57

LONDON, 13 Juni 2011/ Eine im letzten Jahr von Techtarget durchgeführte Umfrage hat ergeben, dass 33 % der Befragten die Nutzung einer Virtualisierungsstrategie planten, um die Vorteile bei der Datenrettung und der hohen Verfügbarkeit zu nutzen. 23 % der Befragten sahen zudem die Vorteile der Virtualisierung als Lösung in den Bereichen Backup und Datenschutz. Eine in diesem Jahr separat von Coleman Parkes durchgeführte Umfrage, die von CA Technologies in Auftrag gegeben wurde, ergab, dass der Wirtschaft durch Ausfallzeiten jährliche Kosten von mehr als 127 Millionen Mitarbeiterstunden entstehen. „Die Vermeidung von Ausfallzeiten steht ganz oben auf der Prioritätenliste von IT-Administratoren. Mittels Virtualisierung kann man automatisch virtuelle Maschinen von einem Host zu einem anderen verschieben und zudem auch von einem Datenzentrum zu einem anderen. Damit bleibt alles in Betrieb und es entstehen bei Versagen nur geringe Ausfallzeiten oder schlicht gar keine", erklärt Mandeep Birdi, Senior Presales Consultant bei Diskeeper Corporation Europe.

Mehr als 30 % der Virtualisierungskunden von VMware und Microsoft empfanden das Backup von VM-Daten als problematisch und sagten zudem, dass Speichermanagement, Engpässe im Bereich I/O und die Überwachung der Serververfügbarkeit wesentliche Schwierigkeiten bei der Virtualisierung darstellen. Eine andere Umfrage der Diskeeper Corporation Europe unter 500 Fachkräften aus dem Bereich IT erwies, dass sich 80 % der großen Probleme mit den Engpässen im Bereich I/O bewusst waren. Mandeep Birdi bemerkt dazu: „In virtuellen Umgebungen sind effektiv geteilte Ressourcen von entscheidender Wichtigkeit. Wesentlichen Einfluss haben hier drei Hauptbarrieren: Engpässe der I/O-Bandbreite aufgrund von beschleunigter Fragmentierung der virtuellen Plattformen; eine Konkurrenz der virtuellen Maschinen um geteilte I/O-Ressourcen und ineffektive Priorisierung über die Plattform hinweg; und zum dritten virtuelle Festplatten, die auf dynamisches Wachstum eingestellt sind und ihre Größe nicht anpassen, wenn Daten gelöscht werden. Dies Phänomen ist als Aufblähen bekannt. Somit wird freier Speicherplatz einfach verschwendet. Diese Probleme können dazu führen, dass einem Unternehmen unnötige Ausgaben für zusätzliche Hardware entstehen, und zudem muss Zeit aufgewendet werden, um die Probleme zu lösen."

Die Umfrage stellte zudem heraus, dass 25 % der Teilnehmer nicht mit Problemen von I/O-Engpässen konfrontiert sind. 5 % sagten, sie kauften schlicht mehr Festplatten oder Speichermedien. Mandeep Birdi fügt hinzu, dass vielen IT-Nutzern, die zu einer virtuellen Umgebung migrieren (oder dies bereits getan haben) und die typischerweise ein SAN (Speichernetzwerk) einsetzen, gesagt wird, dass sie das SAN nicht zu defragmentieren brauchten und dass es gar kein Problem der I/O-Engpässe gebe. Er kommentiert dies wie folgt: „Das ist ein Fehler. Das Problem der I/O-Engpässe kann große Auswirkungen auf die Leistung haben. Ist der Kunde sich nicht bewusst, dass genau dies in der SAN-Umgebung geschieht, kann das das Unternehmen erneut eine Menge Geld kosten, da man annimmt, man müsse mehr Hardware kaufen - was tatsächlich gar nicht der Fall ist."

Tags:

Virtualisierungsstrategie

About Diskeeper

Über 90% der Fortune-500-Unternehmen vertrauen auf die innovativen Produkte von Diskeeper. Als Erfinder der ersten automatischen Defragmentierung von 1986, entwickelte Diskeeper 2009 eine neue bahnbrechende Technologie, die Fragmentierung tatsächlich verhindert.